VERANSTALTUNGEN


Wie geht man damit um, wenn ein Mensch bald sterben muss?
Szenische Lesung beleuchtet auf sensible Art zentrale Lebensfragen.


„Wir alle wissen, dass der Tod zum Leben gehört, aber können wir auch darüber sprechen?“ Mit dieser Frage wandten sich Bärbel und Simone Farwick zur Begrüßung an die Besucher der szenischen Lesung „Oskar und die Dame in Rosa“ in Burgaltendorf. Am 30.06.2016 waren dort Interes­sierte der Einladung von Bestat­tungs­haus Farwick gefolgt, sich auf einem beson­deren Weg mit dem Thema „Sterben“ aus­einander zu setzen. Dem Schau­spielerpaar Crischa Ohler und Sjef van der Linden vom Theater mini‐art gelang der zweifels­frei schwierige Spagat, ein bewe­gendes und gewichtiges Thema auch mit humor­vollen Blicken zu beleuchten: Die letzten Tage im Leben des zwölf­jährigen Oskar, der an Leu­kämie leidet und weiß, dass er bald sterben wird.

Zum Inhalt des Stücks: Oskar weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat, aber seine Eltern tun alles, um das Thema Krank­heit und Tod zu vermeiden. Er fühlt sich von ihnen im Stich gelassen. Im Kranken­haus findet Oskar eine Gesprächs­partnerin, die den Mut hat, gemein­sam mit ihm über die Fragen nach­zudenken, die ihn beschäf­tigen. Eine der ehren­amtlichen Helferin in der Kinderklinik – man nennt diese „Damen in Rosa“, weil sie rosa Kittel tragen – wird für ihn zu „Oma Rosa“. Zu Oskar hat Oma Rosa eine besonders starke Zu­neigung gefasst. Und um­gekehrt. Oma Rosa rät ihm, sich jeden verblei­benden Tag wie zehn Jahre vorzu­stellen, und so erlebt Oskar in kürzester Zeit ein ganzes Menschen­leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Davon berichtet er dem „Lieben Gott“ in Briefen. Diese Briefe findet Oma Rosa. Die Welt, die in diesen Briefen beschrieben wird ist voller Poesie und Humor. Oskar erzählt von den letzten zwölf Tagen seines Lebens, die dank Oma Rosa zu einem wahren Märchen werden.

Das intensive, intime Spiel von Ohler und van der Linden, bewegte die Zu­schauer und rief sowohl Lachen als auch Tränen hervor, Oskars anrührende Formulie­rungen taten ihr übriges. Die durch den Karten­verkauf zusammen­gekom­menen 300 Euro spendet die H.F. Bestatter in Essen – Farwick, Schröer, Hardick, Geile -, die bereits zum vierten Mal als Gast­geber bei einer kultu­rellen Veran­staltung zum Thema Tod fungiert, der kfd-Burg­alten­dorf. Diese unter­stützt mit dem Erlös das Kinder Palliativ Netz­werk Essen, das Familien mit schwer­kranken Kindern berät und be­gleitet.


Oskar und die Dame in Rosa

Theatrale Lesung für Kinder (ab 10 Jahren) und Erwachsene

Ein berührender Einblick in die Welt eines Kindes, das sich mit der Realität der letzten zwölf Tage seines Lebens auseinander zu setzen hat. Texte voller Poesie, Witz, Trauer, Verzweiflung und Absurdität.

Donnerstag, 30. Juni 2016, um 17.00 Uhr

Im Pfarrzentrum der Gemeinde Herz Jesu,

Alte Hauptstraße 62-64,

in 45289 Essen-Burgaltendorf


Das Theater mini-art greift mit dem Stück eine Erzäh­lung des Schrift­stellers Eric-Emmanuel Schmitt auf. Es handelt von Oskar, einem zehn­jährigen Jungen, der an Leu­kämie erkrankt ist. Oskar weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat, aber seine Eltern tun alles, um das Thema Tod zu vermeiden. Im Kranken­haus findet Oskar eine Gesprächs­partnerin, die den Mut hat, gemein­sam mit ihm über seine Fragen nachzu­denken. Eine der ehren­amtlichen Helfe­rinnen in der Kinder­klinik – man nennt diese „Damen in Rosa“, weil sie rosa Kittel tragen  –  wird für ihn zu „Oma Rosa“. Rosa rät ihm, jeden Tag einen Brief an Gott zu schreiben.

Mit einer Auswahl dieser Briefe lassen die beiden Schau­spieler Crischa Ohler und Sjef van der Linden die Zuschauer an Oskars Gedan­ken und inten­siven Gefühlen teilhaben.

Eintritt:
Vorverkauf     6,- Euro
Veranstaltungskasse     8,- Euro
Vorverkauf telefonisch unter 0201 - 85 80 30
oder per E-Mail: info@bestatter-in-essen.de

Gastgeber: Heinz, Bärbel und Simone Farwick
 
Der Erlös der Eintritts­karten ist für ein Projekt der kfd-Burgalten­dorf bestimmt.
 

Der große Saal


In Würde altern. Aber wo und wie?
Ein Figurentheater beleuchtet auf sensible Art zentrale Lebensfragen.

„Sind alte Menschen lästig?“ Mit dieser provokanten Frage wandte sich Simone Farwick zur Begrüßung an die Besucher des Stückes „Der große Saal“ im Grend. Dort waren zahlreiche Interessierte der Einladung ihrer Eltern Bärbel und Heinz Farwick gefolgt, sich auf einem besonderen Weg mit dem Thema „Alter“ auseinander zu setzen.
 
Dem Schauspielerpaar Crischa Ohler und Sjef van der Linden vom Theater mini-art gelang der zweifelsfrei schwierige Spagat, ein bewegendes und gewichtiges Thema auch mit humorvollen Blicken zu beleuchten: Das Leben in einem Pflegeheim.
Zum Inhalt des Stücks: Tochter Helena reist aus Paris an, um ihre Mutter zu besuchen, die nach einem Schlaganfall nicht mehr für sich selbst sorgen kann. Es ist klar, dass es sich nur um einen Besuch handeln und sie ihr Leben in Paris nicht aufgeben kann und will, um ihre Mutter selbst zu pflegen. Beide leiden unter diesen Situation. Das Leben im Pflegeheim ist nicht einfach. Es gibt kaum eine Möglichkeit, sich zurück zu ziehen und auf der anderen Seite haben die Bewohner das Gefühl, für die Außenwelt nicht mehr zu existieren. Privatsphäre und soziale Teilhabe am Leben sind ein Problem. Diejenigen, die noch „gut zurecht“ sind, befinden sich im „Kleinen Saal“, wohl wissend, dass sie nie mehr zurück zu ihren Familien kehren werden, sondern dass ihre letzte Station der „Große Saal“ sein wird.
Es sind die Aussagen der einzelnen Figuren, die die Zuschauer bewegen und dem ein oder anderen anscheinend mehr als vertraut vorkommen. Beispielsweise die aufgebrachte Äußerung einer alten Dame „Ich will hier nicht bleiben bei all diesen alten Frauen!“ oder die trotzig vorgebrachte Zuversicht „Wenn es mir besser geht, gehe ich wieder nach Hause“ lösen sowohl Lachen als auch Weinen im Publikum aus. Themen wie „Bringen Sie bitte Brille und Gebiss mit“ und die Frage nach den „finanziellen Möglichkeiten“, um den Pflegeplatz zu bezahlen, spielen eine Rolle. Der Zuschauer erhält Einblick in die Seelenlage von Mutter und Tochter und kann verstehen, dass die alte Frau die Hand ihrer Tochter so fest drückt, „als wollte sie sie nie wieder los lassen“. Ebenso erscheint aber auch die resignierte rhetorische Frage der Tochter einleuchtend: „Was konnte ich anderes tun als Weggehen?“ Der Zuschauer erlebt ein Dilemma, für das es keine pauschale Lösungsmöglichkeit gibt.

Die durch den Kartenverkauf zusammengekommenen 300 Euro spendet Familie Farwick der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Steele für die Anschaffung neuer Parkbänke. Einen besseren Verwendungszweck hätte man kaum aussuchen können, steht eine Parkbank doch gleichzeitig für einen Ort, an den man sich allein zurückziehen kann, um Kräfte zu sammeln und seine Gedanken schweifen zu lassen, als auch für einen Ort, an dem es zu Begegnungen und Gesprächen mit anderen Menschen kommen kann. Jene beiden menschlichen Grundbedürfnisse, die erfüllt sein müssen, um in Würde altern zu können.


Ente, Tod und Tulpe

Figurentheater für Kinder

Berührend war die Theater-Aufführung im fast ausverkauften GREND-Kulturzentrum in Essen-Steele: Das Bestattungsunternehmen FARWICK hatte eingeladen, mit dem Theater mini-art die ungewöhnliche Begegnung einer Ente mit dem Tod zu erleben.


„Schön, dass du mich endlich bemerkst”, sagte der Tod.

Das Theater mini-art führte vor Kindern, Müttern, Vätern und Großeltern das Stück „Ente, Tod und Tulpe” auf. Crisher Ohler verstand es, die Zuschauer mit ihrem Spiel der Puppen zu faszinieren. Sjef van der Linden übernahm mit markanter Stimme die Rolle des Erzählers und war „Herr der Geräusche und Töne”. Er ließ die Ente quaken, das Wasser blubbern und den Tod vor Kälte bibbern. Seine Partnerin verwandelte alle musikalischen Akzente synchron in Bewegung und so entstanden poetische Bilder, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen ansprachen.

Sensibel, komisch und zugleich herzergreifend war der Umgang mit dem Thema Sterben auf der Bühne. Nach der Aufführung hatten die jungen Besucherinnen und Besucher zudem Gelegenheit mit den Künstlern zu sprechen. Und dass Kinder das Thema „Sterben” interessiert, zeigten bereits während des Stücks geflüsterte Fragen wie „Ist das schlimm, wenn der Tod kommt?” und „Wo kommt die Ente denn jetzt hin?”.

Die Eintrittsgelder von 450.- EUR kamen strahlemaennchen.de - Herzenswünsche für krebskranke Kinder e.V. - zu Gute.

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Individuelle Bestattungsarten

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